Corporate Design Farben – S-Art School Beispiel

von Dez 20, 2021

Lesezeit: 18 Minuten
Kürzlich habe ich mich in meiner S-Art Community auf Discord sehr über die violette Pantone-Farbe für das kommende Jahr gefreut, da sie sehr nahe an die Hauptfarbe meiner Brand kommt und auch die Beschreibung dazu sehr gut passt. Ich habe es zwar nicht darauf abgesehen, damit im Trend zu liegen, aber natürlich ist das ein netter Bonus ;).

Anschließend kam dann die Frage auf, was es denn tatsächlich mit meinen Corporate Design Farben auf sich hat.

Deshalb erkläre ich dir in diesem Post am Beispiel meiner S-Art School, was »Corporate Design« bzw. »Branding« eigentlich ist und und warum auch du dir als einzelner Künstler ein solches zulegen solltest! Zusätzlich dazu erhältst du Tipps zu Farbwirkung und Farbdesign.

Corporate Design

Erklärung und Nutzen

Was ist Corporate Design und Branding?

»Corporate Design« (kurz CD) ist ein Begriff aus dem Designer- und Marketing-Bereich und beschreibt das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens. 

Dafür erstellt bzw. definiert man als Designer Dinge wie das Logo des Unternehmens, die Farben, Layouts, Schriften, Papiere und mehr. Ziel ist es, dass das Erscheinungsbild über alle Kanäle visuell möglichst gleichmäßig erscheint.

Damit ist Corporate Design ein wichtiger Teilbereich von der Identität (Corporate Identity / kurz CI), die ein Unternehmen über alle Sinne nach außen kommuniziert – das »Image«.

»Branding« wiederum beschreibt den gezielten Aufbau einer Marke, sodass Corporate Design auch davon ein wichtiger Teil ist. Beides, Corporate Identity und Branding wird zudem oft gern synonym verwendet, auch wenn es im Detail, wie du siehst, dennoch leicht variiert.

Ok, das alles klingt jetzt vielleicht erst einmal sehr theoretisch und in weiter Ferne für dich als einzelner Kreativer. Im Sinne: »Ich bin ja kein Unternehmen bzw. Unternehmer. Also was interessiert es mich?«
Mein Corporate Design für S-Art School

Wieso ist Corporate Design auch für dich als Künstler wichtig?

Im Endeffekt sind es die gleichen Gründe wie bei den großen Unternehmen. Denn wenn du wirklich als professioneller Künstler wahrgenommen werden und den größt möglichen Erfolg haben möchtest, musst du dich selbst ebenfalls als Unternehmer bzw. Brand verstehen – selbst wenn du es nicht bist.

Denn auch du trägst mit allen Dingen, mit denen du dich on- und offline präsentierst, ein Erscheinungsbild als Künstler nach außen. Deine Kunstwerke bzw. deren Stile sind dabei nur ein Teil davon. Auch der Rahmen muss stimmen – sprich, wo und wie du deine Kunstwerke und dich selbst präsentierst: Website bzw. Portfolio, Visitenkarte, andere Geschäftspapiere wie Rechnungspapier, Convention Stand-Designs, Signatur & Logo, Verpackungsmaterial, Social Media Posts (Instagram Feed, etc.) und einiges mehr.
Sandra Süsser Portfolio
Und die Qualität des Corporate Designs all dieser Dinge entscheidet wiederum darüber, ob du bzw. wie viele Kunden du akquirierst, welche Kunden du akquirierst, wie deine Kunst allgemein wahrgenommen wird und ob du schlussendlich von deiner Kunst als Berufskünstler leben kannst.

Denn Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte und so sind es oft visuelle Reize, die uns zuerst von einer Person, einem Produkt oder eben einem ganzen Unternehmen ins Auge springen. Wenn du beispielsweise zwar gute Arbeiten, aber eine schlecht designte Website hast, auf der du diese Werke präsentierst, garantiere ich dir, werden viele Besucher deine Seite bereits wieder verlassen, noch bevor sie deine Werke näher betrachtet haben.

Wichtig ist aber auch, dass du nicht nur einzelne gute Designs erstellst, sondern dass dein Corporate Design über alle Formate und Kanäle hinweg eine gewisse Konsistenz aufweist. Sprich: Ähnliche Layouts mit gleichen Farben, Formen, etc. Denn diese Konsistenz erhöht den Wiedererkennungswert von dir und deinen Werken und erzeugt Vertrauen – Vertrauen darauf, dass du immer gleichbleibend hohe Qualität lieferst. Menschen kaufen nämlich prinzipiell nur von anderen Menschen, denen sie vertrauen. (Deshalb haben es Künstler mit einem gleichbleibenden Stil oft auch leichter als Künstler, die verschiedene Stile anbieten.)
Sandra Süsser Social Media
Und auch wenn du denkst, du bist Künstler und kein Verkäufer: Brenne dir Folgendes bitte (metaphorisch gesprochen) in deinen Kopf ein: Du bist IMMER ein Verkäufer! Du verkaufst immer mindestens deine Ideen an andere und versuchst sie von dir oder deinen Werken zu überzeugen. Und in der Regel möchtest du auch einen monetären Gegenwert für deine Arbeit erhalten – was dann dem Verkaufen im eigentlichen Sinne entspricht. Willst du bei Letzterem vor allem auch höhere Preise durchsetzen, kommst du an gutem Corporate Design gar nicht herum. Denn es gilt: Etwas Teures darf nicht billig aussehen.

Du siehst also: Auch als Künstler lohnt es sich, dich intensiver mit deinem Corporate Design auseinanderzusetzen. Zusammengefasst erhöht gutes Corporate Design also deine ausgestrahlte Professionalität, durch die du wiederum deinen Erfolg als Künstler steigern kannst.

Aber wo fängst du am besten an?

Meine Empfehlung: mit irgendeinem einzelnen Aspekt – Hauptsache, du startest überhaupt.

Branding kann ein langwieriger Prozess sein und viele Pläne müssen immer wieder umgekrempelt werden. Deshalb erwarte nicht, dass du alles direkt richtig oder gar perfekt machst. Fokussiere dich darauf, einfach anzufangen, an irgendeinem Punkt – zum Beispiel mit deinen Unternehmens- bzw. Künstler-Farben! 

Anschließend findest du als Inspiration dafür mein eigenes Beispiel mit einer Erklärung zu den Corporate Design Farben der S-Art School.

Corporate Design Farben

S-Art School Beispiel

Wieso Corporate Design Farben?

Von allen Corporate Design Entscheidungen, die du treffen musst, sind, neben der Erstellung deines Logos, deine Corporate Design Farben mit am wichtigsten. Denn Farben vermitteln ganz bestimmte Gefühle, Gedanken und Werte, was sich dann wiederum auf dich bzw. auf deine Werke überträgt. Deshalb möchte ich diese hier auch einmal exemplarisch vorstellen.

Frage dich bei der Auswahl deiner Corporate Design Farben: Wie möchtest du bzw. wie sollen deine Werke wirken? Mit was sollen dich andere assoziieren?
Wichtig ist: Es geht nicht um deine Lieblingsfarben! Diese können zwar mit einfließen, aber auch nur dann, wenn es Sinn macht für deine Positionierung und sie zu deinen Werken passen!

Tatsächlich glauben heute viele, dass Violett bzw. Lila meine Lieblingsfarbe sei und mittlerweile ist sie es wahrscheinlich zum Teil auch. Aber als ich mir vor einigen Jahren diese als Hauptfarbe für mein kreatives Wirken ausgewählt habe, war sie es definitiv nicht. Schwarz und Blau sind bzw. waren da meine Lieblingsfarben – ein tolles Beispiel, wie stark Branding nicht nur andere, sondern auch den Designer selbst beeinflusst.

Aber nun einmal zu den konkreten Corporate Design Farben, die ich für die S-Art School ausgewählt habe und vor allem: wieso. So bekommst du gleichzeitig Inspiration für dein eigenes Branding.

S-Art School Farben – Überblick

Die Farben für mein kreatives Unternehmen auszuwählen war gar keine so leichte Angelegenheit. Denn ich stand vor dem Problem, mehrere Themen kombinieren zu müssen. Als »The Coaching Artist« war ich immerhin nicht nur Artist / Künstler, sondern eben auch Coach / Teacher und beide Aspekte sollten auch in meine »S-Art School« einfließen, die sowohl Art, als auch Life Skills lehrt. Denn mein oberstes Gebot ist und war schon immer: Lebe und lehre ganzheitlich! Entsprechend sollten auch meine Farben diese Ganzheitlichkeit und gleichzeitig Kreativität repräsentieren.
Moodboard Recherche Screenshot - Erste Recherche & Designs S-Art School
Nach langer Recherche und dem Erstellen zahlreicher Moodboards wurde mir klar: Ein »flaches« Branding mit nur einer Farbe oder nur mit separierten Corporate Design Farben funktioniert bei mir nicht. Eine Verlaufsfarbe bzw. Farben, die man zu einem Verlauf harmonisch anordnen konnte, mussten her.

Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ein Verlauf mit den entsprechenden Farben von links unten nach rechts oben würde gleichzeitig auch die Wirkung am besten vermitteln, die ich mit meinen Lehrinhalten und Kunstwerken inspirieren wollte: Veränderung – eine positive Entwicklung der kreativen und persönlichen Fähigkeiten.
Insgesamt habe ich am Ende drei Farben für diesen Verlauf ausgewählt: Violett, Magenta und Blau – wobei ich Violett als Hauptfarbe / Akzentfarbe für mein kreatives Unternehmen definiert habe (mehr dazu anschließend). Zusätzlich, um die Farben wirken zu lassen, da sie doch alle recht intensiv sind, habe ich noch Weiß und Hellblau als neutrale Layout-Farben und Schwarz als Standard-Textfarbe für meine Designs definiert.

So besteht mein Corporate Design insgesamt aus analogen Farben und strahlt trotz der saturierten, teils extravangeten Farben Harmonie aus.

Farbe: Blau

Blau ist die Farbe des Intellekts, der Technik und der geistigen Tugenden wie Disziplin, Treue und Zuverlässigkeit – alles Rationale, aber auch Ruhige fließt hier zusammen.

Entsprechend habe ich diese Farbe für die rational-harmonische »Coaching / Teaching« Seite meines Business’ gewählt, welche sachlich und gut strukturiert Wissen vermittelt.

Gleichzeitig kann man mit Blau aber auch den Himmel oder ein fernes Ziel assoziieren, nach welchem man strebt, welches man aber nie ganz erreichen kann, da es sich immer wieder weiter entfernt. Auch bei uns Künstlern ist der Weg unser Ziel: Statt an einem Ort anzukommen und zu bleiben, streben wir nach stetiger Verbesserung oder zumindest Iteration unserer Kunst und setzen uns immer wieder neue Projekte zum Ziel – Blau als Farbe geistigen Wachstums.

Zudem habe ich einen mittleren bis helleren Farbwert gewählt, um das Blau mehr zum »Leuchten« in der Umgebung der anderen Farben zu bringen. So wird es am »Abschluss« des Farbverlaufs in der rechten oberen Ecke zur »Erleuchtung«, zum gebildeten Lehrer oder Vorbild und zu unserem Ziel, nach dem wir streben.

Außerdem bildet das Blau ein Gegengewicht zu den anderen rot-lastigen Farben des Corporate Designs und erweitert die Zielgruppe, da es im Gegensatz zu den unbeliebten Farben Violett und Magenta die Lieblingsfarbe vieler Deutscher ist (ebenso auch meine).

Farbe: Magenta

Magenta oder »Pink« ist die weniger aggressive Variante von »Rot«, da sie mit Blau bzw. Violett gemischt ist. So assoziiert man damit auch ähnliche emotionale Eigenschaften wie Liebe, Leidenschaft, Mitgefühl, Energie und Inspiration – nur eben etwas sanfter und verspielter.

Ebenso ist auch unsere Kreativität ein Ausdruck der inspirierten Liebe bzw. unserer ureigenen Energie. Wir können nicht anders, als unsere Emotionen in unsere Werke zu packen, egal wie technisch sie vielleicht auch sein mögen – ein Teil von uns wird immer an unseren Werken heften bleiben und das ist gut so. Je mehr »Seele« wir beim Erschaffen in unsere Kunstwerke fließen lassen, desto mehr wird davon dann auch beim Betrachter spürbar. Das merke ich selbst immer wieder, wenn mich andere Menschen auf Werke ansprechen, die ich in Zeiten großer emotionaler Bewegung oder Bewusstheit erstellt habe. Andere Bilder mögen vielleicht technisch ebenso auf einem hohen Level sein (oder sogar höher) und zum Staunen anregen, aber wirklich »bewegen« können nur Kunstwerke mit genügend Emotion darin.

Deshalb ist »Magenta« für mich die Farbe der »ungezügelten Kreativität«, die rein aus sich selbst erschafft. Für mich steht sie daher für den ungelernten, aber auch inspirierten Künstler, der noch am Anfang seiner Entwicklung bzw. Reise steht. Entsprechend ist es die Farbe, mit der der Farbverlauf meines Corporate Designs im linken unteren Eck beginnt.

Außerdem steht sie im Kontrast zum kühleren Blau und schafft somit Harmonie in der Farbpalette. Gleichzeitig ist der Kontrast aber auch nicht zu hoch (Magenta ist kein Rot, sondern ein Rot gemischt mit Blau), sodass eine Verbindung bestehen bleibt – genau wie Kunst, die für mich ebenfalls nicht getrennt vom »Rationalen« der Welt ist. Für mich ist Kunst ein Weg, das »Rationale« der Welt zu verstehen und es zu verarbeiten. Kunst kann somit sowohl Ausdruck, Interpretation, als auch ein Weg der Verarbeitung der Wirklichkeit sein.

Fun Fact: Ich mag die Bedeutung, aber hasse die Optik von Pink 😄 bzw. habe es gehasst (ein Überbleibsel eines Traumas durch meine Mum, die mich als Kind versucht hat in Puppenhafte rosa Kleider zu stecken, woraufhin meine Antwort eine Goth-Phase war hehe). Aber auch hier hat das Corporate Design gewirkt: Vor allem in Kombi mit den anderen Farben finde ich es mittlerweile selbst ganz akzeptabel. :’D

Hauptfarbe: Violett

Weißt du eigentlich, wie genial die Farbe Violett ist? Ich habe die Farbe selbst lange nur als ok empfunden, aber mittlerweile liebe ich sie aus den folgenden Gründen:

 

Violett ist die Farbe der Individualität, Originalität, Extravaganz und Macht. Vor allem aber ist sie für mich die Farbe der Ambivalenz und »gereiften« Kreativität. Denn wie keine andere Farbe vereint sie die Eigenschaften von zwei Hauptfarben: Aus Mischung von Rot und Blau enthält sie das Energische und emotional Fühlende von Rot und ebenso das Ruhige und das rational nach Wissen Strebende von Blau. Es ist eine spirituelle und inspirierende Farbe, die den Menschen als Ganzes betrachtet, so wie meine Schule den Künstler.

 

Stichwort: Ganzheitlichkeit – Streben nach Mehr bei gleichzeitiger Akzeptanz des Hier und Jetzt. Violett ist eine Farbe, die ständig in Veränderung zu sein scheint, sich aber pudelwohl damit fühlt – so wie richtige Persönlichkeitsentwicklung auch funktionieren sollte. Violett »weiß es nicht besser« (es ist ja kein Blau), sondern weiß, dass es nichts weiß und will diese Wissenslücke aber auch schließen (im Gegensatz zu Magenta, welches ein wenig naiv nur auf sich selbst vertraut ohne dazulernen zu wollen).

 

Und deshalb – um noch einmal auf die Einleitung zurückzukommen – finde ich es auch so toll, wie Pantone das Violett des Jahres beschrieben hat.

 

Zitate: 
  • »Die Farbe zeigt uns eine dynamische Präsenz, die zu mutiger Kreativität und fantasievollem Ausdruck inspiriert.« (Leatrice Eiseman)
  • »Die Komplexität dieses neuen rötlich-violetten Blautons betont die umfassenden Möglichkeiten, die vor uns liegen.« (Leatrice Eiseman)
  • »Sie drückt die Hoffnung aus, dass Menschen in Farben Antworten finden “ (Laura Pressman)

 

Außerdem bringt Violett Assoziationen mit Magie, Mystik und Eleganz ins Spiel – was will man mehr?

Zusatzfarben: Weiß & Hellblau

Die drei Farben Blau, Magenta und Violett erzeugen einen sehr intensiven Eindruck – vor allem in der eher saturierten, anregenden Variante, in der ich sie gewählt habe. Deshalb war es notwendig, sie für Designs durch genügend leeren »Weißraum« ruhig im Zaun zu halten und den Betrachter nicht zu überfordern.

Aus diesem Grund habe ich zu meinen Corporate Design Farben noch Weiß und ein Hellblau (eine Abwandlung des vorherigen Blaus) als neutrale Layout-Farben hinzugefügt.

Corporate Design Farben

Mein Fazit nach 1 Jahr Nutzung

Kaum zu glauben: Diese Corporate Design Farben bestehen in dieser Form erst seit März diesen Jahres. Violett habe ich schon länger als Hauptfarbe benutzt, aber erst dieses Jahr – mit der Eröffnung meiner S-Art School – habe ich mich auf ein spezielles Violett sowie auf die anderen Farben und den Verlauf festgelegt.

Wobei, auch das ist nicht ganz richtig: Selbst nach Eröffnung der Schule habe ich noch ein paar Mal an den Corporate Design Farben schrauben müssen. Es war ein kniffliger Prozess, der sich aber definitiv gelohnt hat.

Denn in meinem Kopf und in denen vieler anderer hat sich dieses Branding bereits so gut eingeprägt, dass es mir mehr wie Jahre vorkommt. Erst kürzlich hieß es auf der Comic Con in Stuttgart wieder »Meine Freundin meinte, geh mal zu dem lila Stand! Da gibt’s coole Sachen.« und auch über andere Kanäle höre ich viel positives Feedback, obwohl ich erst Bedenken hatte, da Violett eben doch lange Zeit keine beliebte Farbe war. Viele Leute merken sich zudem meine Website und generell mein Unternehmen allein anhand der Farben besser und kommen eher auf mich zurück (schon mehrfach mündlich bestätigt bekommen). Und grundsätzlich erhalte ich fast nur noch violette Geschenke (Leute, meine Lieblingsfarbe ist nach wie vor Blau. BLAU! Aber vielen Dank trotzdem. ;D)

Abgesehen von der Wirkung auf andere hat mir die Festlegung dieser Corporate Design Farben auch enorm geholfen, Zeit bei der Erstellung von Designs zu sparen. Früher hätte ich ewig lang an einem einzigen Post-Bild geknobbelt. Nun erstelle ich mehr Designs in kürzerer Zeit bei gleichzeitig besserer Qualität. Denn ich habe jetzt einen wunderbaren Baukasten, aus dem ich mir in den allermeisten Fällen nur noch die passenden Teile picken muss und ich mich bei der »Anordnung« kreativ austoben kann. Wieder einmal bestätigt sich: Nicht in der Freiheit, alles tun zu können, liegt Kreativität, sondern Einschränkung macht kreativ.

So kann ich insgesamt sagen, dass sich all die am Anfang beschriebenen Vorteile von einem klaren Branding für mich bestätigt haben – zumindest am Beispiel der Corporate Design Farben.

Eine Sache ist mir jedoch klarer geworden: Auch bei mir gibt es noch viel Verbesserungspotential. Zum Beispiel habe ich gemerkt, dass ich mein Künstler-Branding stärker von meinem Schul-Branding abkoppeln möchte. Da dieses Jahr der Aufbau der Schule im Vordergrund stand, habe ich mein Künstler-Ich ein wenig vernachlässigt und das werde ich im neuen Jahr versuchen zu korrigieren.

Aber soweit erst einmal zu mir. Wie sieht es mit dir aus? Hast du bereits ein eigenes Branding und ganz speziell eigene Corporate Design Farben? Oder hast du damit noch Probleme und wenn ja, weshalb? Schreib es in die Kommentare!
Und nun viel Spaß beim Designen.
Bleib kreativ und bis bald!
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